Der Zusammenhang zwischen chronischen Allergien und Verdauungsproblemen

Der Zusammenhang zwischen chronischen Allergien und Verdauungsproblemen

Der Zusammenhang zwischen chronischen Allergien und Verdauungsproblemen

Bis vor wenigen Jahren wurde das undichter-Darm-Syndrom nicht als medizinischer Zustand anerkannt und sogar als „Pseudokrankheit“ bezeichnet. Diese Sichtweise ändert sich langsam.

Undichter Darm:
Da der Darm chronisch entzündet ist, ist die Darmschleimhaut/Darmbarriere durchlässig geworden. Wenn die Darmbarriere beeinträchtigt ist, können Giftstoffe, Proteine und Mikroorganismen in den Blutkreislauf Ihres Hundes gelangen.

Gesunder Darm: Eine gesunde Darmbarriere zeigt, dass alle Zellen dicht beieinander liegen, zwischen jeder Zelle gibt es so genannte „enge Uebergaenge“, die die Zellen miteinander verbinden. So können nur Nährstoffe die Barriere passieren, die Ihr Tier für eine gesunde Entwicklung benötigt.
Übrigens ist das bei uns Menschen genauso.

– SIBO = Small Intestine Bacterial Overgrowth / Bakterielle Überbesiedelung des Dünndarms (-> es ist nicht klar, warum die Bakterien in den Dünndarm wandern und sich dort ausbreiten, da dieser Bereich normalerweise wenig Bakterienaktivität aufweist. Es wird vermutet, dass durch einen Mangel an Magensäure das Immunsystem geschwächt wird, wodurch die Darmperistaltik geschwächt wird … SIBO kann auch das Ergebnis einer EPI (exokrine Pankreasinsuffizienz) sein; oder aufgrund eines gestörten Gallenflusses; eine weitere Ursache kann ein hoher pH-Wert im Magen und eine verminderte Nahrungsverdauung sein.
– Infektionen
– Parasiten
– Stress
– Chronische Verdauungsprobleme, z. B. IBD
– Wenn die Darmbarriere nicht mehr intakt ist, können Eiweiße in den Organismus eindringen und dann allergische Reaktionen auslösen.

– Allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten werden häufig!

Allergie

Wir müssen uns vorstellen, dass die Darmbarriere zu einem Sieb wird, durch das unerwünschte „Partikel“ eindringen können. Solange die Darmschleimhaut und die Barriere durchlässig sind, wird Ihr Fellkind in vielen Fällen allergische Reaktionen in Verbindung mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten zeigen.
Bei manchen Fellkindern zeigt sich dies sofort, es genügt der Geschmack einer falschen Zutat, und Ihr Haustier reagiert darauf. Bei anderen wiederum kann es Wochen oder sogar Monate dauern, bis sie reagieren. Wenn die Darmbarriere nicht mehr intakt ist, können Proteine in den Organismus eindringen und dann allergische Reaktionen auslösen.

Allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten werden häufig!

Die Suche nach dem richtigen Futter ist daher NICHT der erste logische Schritt, den Sie tun sollten, denn egal, was Sie füttern, dieses Problem wird bestehen bleiben und wiederkehren.
Ich bin bei meinen Recherchen auf Fallstudien gestoßen, bei denen fleischfressende und omnifressende Tiere plötzlich überhaupt kein Eiweiß mehr vertragen. (PS: Auch Pflanzen und Getreide enthalten Eiweiß)
Ihr Tierarzt kann eine Ausschlussdiät vorschlagen, um Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten festzustellen:

Ausschlussdiäten und das Konzept des „Opferproteins“:
Lassen Sie mich erklären, was damit gemeint ist:
Solange die Darmwand entzündet ist und die Darmschleimhaut und die Darmbarriere undicht sind, wird Ihr Hund immer empfindlich auf die Nahrung reagieren, die Sie füttern.
Das macht es Ihnen unmöglich, die Ernährung zu finden, die für Ihr Kind in dieser sensiblen Zeit am besten geeignet ist.
Hier ein Beispiel: Während der Darm Ihres Pelzkindes noch entzündet ist, beginnen Sie mit einer Ausschlussdiät, bei der Sie ein neuartiges Fleischprotein füttern, das zuvor nicht gefüttert wurde.
Da die Darmbarriere und die Darmschleimhaut immer noch entzündet und undicht sind, wird dieses Protein in den Blutkreislauf gelangen und eine weitere allergische Reaktion auslösen. Das bedeutet, dass das neue Eiweiß der Ursache zum Opfer fällt.
Sie müssen abwarten, bis die Entzündung bei Ihrem Hund abgeklungen ist, bevor Sie eine Ausschluss- oder Eliminationsdiät versuchen.
Während der Entzündungsphase empfehle ich (nur kurzfristig), NUR ein hydrolysiertes oder hypoallergenes kommerzielles Futter zu füttern, bis die Entzündung abgeklungen ist. Warum hypoallergene Nahrung nicht die langfristige Lösung ist! Hat Ihr Tierarzt vorgeschlagen, Ihren Hund auf hypoallergenes Futter oder eine andere spezielle Diät zu setzen?
Wenn ja, dann lassen Sie mich kurz erklären, warum das langfristig nicht funktioniert, ich spreche von 3, 6 Monaten +.
Hypoallergene Lebensmittel bieten nur ein sehr begrenztes Nährstoffangebot und haben daher einen Mangel an bioverfügbaren Nährstoffen, die Ihr Hund von Natur aus braucht. Das ist die kurze und einfache Antwort.
Letztendlich entzieht diese Art von Nahrung Ihrem Hund viele Vitamine und Mineralien, die es für eine gesunde Entwicklung braucht.
Es hat den Anschein, dass Verdauungsprobleme sofort gelöst werden, aber längerfristig wird damit nicht die eigentliche Ursache des Problems behoben, sondern es werden nur die Symptome überdeckt und auf dem Weg dorthin weitere Gesundheitsprobleme geschaffen.

Darm

Deshalb sollten Sie sich darauf konzentrieren, den Darm zu reparieren! Wie erkennt man einen löchrigen Darm?

Zum einen können Stuhlproben viel über den Zustand des Darms und das Darmmilieu verraten.
Es gibt jedoch präzisere Marker, um eine Durchlässigkeit zu erkennen. Ich möchte sie kurz vorstellen, damit Sie mit Ihrem Tierarzt darüber sprechen und verstehen können, was passiert:

– Serum Zonulin: ist ein Protein, das in Darm- und Leberzellen synthetisiert wird -> reguliert die Darmdurchlässigkeit, -> die engen Uebergaenge, die die Darmwandbarriere zusammenhalten, werden durch den Zonulinspiegel reguliert. Sind die Werte hoch, bedeutet dies eine hohe Durchlässigkeit der Barriere.

– Gallensäure: Wenn zu wenig davon vorhanden ist oder die Gallensäure nicht gleichmäßig (dünnflüssig) fließt, kann dies zu Entzündungen führen.

– Alpha-1-Antitrypsin: gibt Auskunft darüber, wie durchlässig die Darmbarriere und die Schleimhaut sind.

Zusammenfassung aller logischen Schritte bis hierher:

Wenn Ihr Hund unter chronischen Verdauungsproblemen leidet und auf ein undichter-Darm-Syndrom hinweist, dann ist es wichtig, systematisch vorzugehen.
Zunächst sollten Sie feststellen, was Sie beobachten: Handelt es sich um wiederkehrende Magen-Darm-Probleme? Stellen Sie vermehrt Hautprobleme fest, nagt Ihr Haustier an den Pfoten? Haben Sie ständig mit Ohrentzündungen oder Pilzbefall zu tun?
Zweitens: Haben Sie eine Kotuntersuchung durchgeführt? Ist eine ständige bakterielle Überwucherung sichtbar? Hat Ihr Tierarzt eine Ultraschalluntersuchung der Darmwand durchgeführt, um eventuelle Verdickungen festzustellen? Hat der Tierarzt auf Entzündungen getestet? Ist die Darmwand durchlässig?
Drittens: Hat Ihr Tierarzt eine hypoallergene oder hydrolysierte Handelsnahrung vorgeschlagen?
Viertens: Ist die Entzündung abgeklungen?

Franziska Gloeckner
Postgraduiertenstudium (PhD) in Tierernährung und -wissenschaft

Dein Hund im Alter

Dein Hund im Alter

Dein Hund im Alter

Wissenswertes zur Ernährung und Gesundheit

Haben Sie in letzter Zeit Veränderungen im Verhalten und/oder Körperbau Ihres Hundes festgestellt?

Ist Ihr Hund älter geworden?

Können Sie weiße oder graue Fellflecken um die Schnauze und die Augen herum erkennen?

Reagiert Ihr Hund empfindlicher auf Nahrung und hat mehr Verdauungsprobleme als früher?

Ist Ihr Hund lethargisch geworden und schläft mehr als sonst?

Der heutige Artikel befasst sich mit der Wiederherstellung der Vitalität Ihres älteren Hundes durch die Stärkung des Immunsystems, die Verbesserung der Nieren- und Leberfunktion und die Umkehrung ungünstiger Alterungssymptome.

Außerdem räumen wir mit einem der häufigsten Mythen rund um die Bauchspeicheldrüsenentzündung auf.

Das Hauptproblem, auf das wir am häufigsten stoßen, wenn wir Kunden von älteren Hunden beraten, die eine Umstellung ihres Hundes auf eine neue Ernährung in Erwägung ziehen, sind Verdauungsprobleme und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die sich in der Regel durch häufigen weichen Stuhlgang oder Verstopfung und häufiger auftretende Hautprobleme bemerkbar machen.

Nach unserer persönlichen Erfahrung leiden die meisten älteren Hunde, die zu uns kommen, an einem undichten Darm.

Die Hauptgründe für einen undichten Darm sind jahrelange toxische Anhäufungen im Darm aufgrund von Umweltgiften, problematischen Lebensmitteln, Medikamenten usw., die alle das Darmmikrobiom (Mikrobiom = Bakterien, Parasiten, Pilze, Viren) aus dem Gleichgewicht gebracht haben.

Mit zunehmendem Alter richtet all dies verheerenden Schaden an der Darmschleimhaut an, macht sie durchlässig und verursacht ständige Entzündungen, die zu verschiedenen Krankheiten führen, die als altersbedingt angesehen werden, obwohl sie es eigentlich nicht sind.

Probleme mit einem undichten Darm können verschiedene Auswirkungen haben, wie z. B. vermehrte Ängstlichkeit, ständiges Lecken und Nagen an den Pfoten, chronische Ohrenentzündungen, wiederkehrende Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Verstopfung, Hot Spots, Leber- und Nierenprobleme und viele Autoimmunprobleme.

Ein undichter Darm ist auch für Gelenkprobleme wie Arthritis und kognitiven Abbau verantwortlich, der das Verhalten verändern kann.

Lassen Sie uns schauen, was Sie tun können, um Ihr Fellkind wieder auf Kurs zu bringen.

Mehr Vitalität durch Stärkung des Immunsystems:

Ab einem bestimmten Alter verliert der Körper Ihres Hundes seine natürlichen Reserven zur Immunabwehr.

Dadurch wird Ihr Hund anfälliger für Infektions- und Entzündungskrankheiten.

Ihr Hund beginnt, besondere Unterstützung zu benötigen, was eine Änderung der Ernährung oder zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel erfordern kann.

Das muss für Sie keinen Stress bedeuten und kann ganz einfach gehalten werden.

Es gibt viele Möglichkeiten, die natürlichen Abwehrkräfte Ihres Hundes zu stärken, und mein Favorit ist bei weitem der asiatische/chinesische Ginseng, der in der traditionellen chinesischen/ostasiatischen Medizin verwendet wird.

Die Vorteile sind vielfältig, wie zum Beispiel:

– Stimulierung der Bildung von Immunzellen
– Anti-Stress -> erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen körperlichen Stress
– Bekämpft und eliminiert freie Radikale
Bei welchen Beschwerden hilft die Einnahme von Ginseng?
– Lethargie
– Erholung nach Operationen
– Genesung von Infektionskrankheiten
– Bekämpfung von Verhaltensänderungen wie Konzentrationsschwäche oder Demenz
– Reduziert leichte bis schwere Angstzustände

NEBENBEMERKUNG:
Seien Sie vorsichtig beim Kauf von GINSENG.
Seien Sie sich bewusst, dass es viele Arten von Ginseng gibt. Achten Sie auf den asiatischen oder chinesischen Ginseng, NICHT auf die amerikanische, sibirische oder peruanische Version.

Es gibt weißen und roten Ginseng, wobei der weiße Ginseng gebleicht und der rote Ginseng mit Wasserdampf behandelt wurde. Beide Varianten sind für Ihren Hund geeignet.
Ich würde immer zuerst einen chinesischen Kräuterspezialisten konsultieren, es muss nicht unbedingt ein TCM-Tierarzt sein. Sie können auch einen TCM-Arzt für Menschen konsultieren, um die Qualität der Kräuter und Gewürze zu besprechen, die Sie verwenden möchten.

Verbesserung der Leberfunktion:

Mit zunehmendem Alter lässt die Leberfunktion nach, insbesondere wenn Ihr Hund Medikamente einnimmt, die die Leber schädigen können.

Einige dieser Medikamente könnten chemische Floh- und Zeckenmittel oder Medikamente gegen Herzwürmer sein, andere Medikamente könnten Krebsmedikamente sein usw.

Wenn Ihr Hund über einen längeren Zeitraum Medikamente einnimmt, besprechen Sie bitte mit Ihrem Tierarzt die möglichen Nebenwirkungen auf Leber und Nieren.

Leidet Ihr Hund häufiger an Verdauungsproblemen oder Hautkrankheiten, ist es wichtig, die Leber als zentrales Organ, das bei den Entgiftungsprozessen des Körpers hilft, mit speziellen Ergänzungsmitteln zu unterstützen.

Das bekannteste und prominenteste Ergänzungsmittel zur Unterstützung der Leber ist die Mariendistel (Silymarin).

Sie ist so wirksam, weil es die Membran der Leberzellen schützt und das Eindringen giftiger Substanzen verhindert.

Außerdem hilft sie bei der Regeneration der Leberzellen.

Warum ist das so wichtig?

Weil die Leber im Gegensatz zu anderen Organen in der Lage ist, ihre Zellen innerhalb weniger Wochen zu regenerieren, selbst wenn die Hälfte des Organs entfernt wurde, und das ist der Schlüssel dazu, warum die Mariendistel so wirkungsvoll ist und die beste Ergänzung, die ich zur Unterstützung der Leber empfehlen kann.

NEBENBEMERKUNG:
Silymarin ist nicht wasserlöslich, was die Tee-Version unbrauchbar macht. Entscheiden Sie sich daher immer für das Ergänzungsmittel und fügen Sie es zu Lebensmitteln hinzu, die tierische Fette enthalten.

Verbesserung der Nierenfunktion:

In diesem Artikel werde ich nicht näher auf Nierenerkrankungen eingehen, sondern erläutern, wie man die Nierenfunktion unterstützen kann.

Es gibt eine Reihe von pflanzlichen Heilmitteln, die bei der Ausscheidung von überschüssigem Wasser und Giftstoffen aus den Nieren helfen können (so genannte Aquaretic-Pflanzen).

Diese Pflanzen fördern auch die Durchblutung, was den Nieren hilft, Giftstoffe und Abfallstoffe leichter zu filtern.
Pflanzliche Nierenunterstützung:

– Schachtelhalm
– Birke
– Goldrute
– Brennnessel
– Orthosiphon

NEBENBEMERKUNG:
Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie abwechselnd 4 Wochen Leberkräuter und 4 Wochen Nierenkräuter füttern. Das heißt, 4 Wochen Leberkräuter und dann 4 Wochen Nierenkräuter.

Stimulierung der Verdauung:

Mit zunehmendem Alter wird die Magenschleimhaut empfindlicher, wie oben beschrieben, undichte Därme treten bei älteren Hunden immer häufiger auf.

Warum verschlechtert sich die Verdauung mit dem Alter?

Die Verdauungssäfte enthalten weniger Enzyme, und der Darm und das Mikrobiom des Darms verändern sich.

Dies könnte durch Umweltgifte, denen Ihr Hund über viele Jahre hinweg ausgesetzt war, und durch seine Ernährung (vor allem, wenn er jahrelang nur ein und dasselbe Futter bekommen hat) beeinflusst werden.

Darüber hinaus wirken sich Bewegungsmangel und Medikamente auf die Verdauung und die Zusammensetzung des Mikrobioms aus.

Wenn Ihr Hund sein Futter früher problemlos verdauen konnte, hat sich dies möglicherweise geändert.

Was in der Regel zu einer leichteren Verdauung beiträgt, ist eine schonend gedämpfte Frischkost mit zusätzlichen präbiotischen Ballaststoffen und Probiotika.

Eine gute Ergänzung sind fermentierte Lebensmittel wie fermentiertes Gemüse, Ziegenmilch da sie die Zusammensetzung der Darmbakterien diversifizieren, da fermentierte Lebensmittel aktive und lebendige Bakterien enthalten.

Zur Unterstützung einer besseren Verdauung können Bitterstoffe zugesetzt werden, die die Magensäureproduktion anregen, die für den Verdauungsprozess wichtig ist.

Bitterstoffe regen die Produktion von Gallenflüssigkeit an, die für die Fettverdauung notwendig ist, was wiederum den Appetit anregt.

Die folgenden Bitterstoffe können als Zutat oder als Nahrungsergänzungsmittel zugesetzt werden, um den Gallenfluss und die Gallenbildung anzuregen:

– Bittermelone
– Löwenzahn (Kraut)
– Gemahlener Holunder (Kraut)
– Kurkuma (Gewürz) – seien Sie vorsichtig mit Kurkumaprodukten, da sie möglicherweise nicht von guter Qualität sind. Achten Sie auf Meriva Curcumin, es ist das klinisch am besten erforschte und wirksamste Kurkuminprodukt auf dem Markt
– Thymian (Gewürz)

Kein Bitterstoff, aber ebenso wichtig für die Unterstützung der Verdauung:

– Ingwer – Aufgüsse sind ideal für ältere Hunde -> Ingwer ist krebshemmend, hilft bei Arthritis und ist entzündungshemmend und wärmend

Verbesserung der Glutathionproduktion – NAC (N-Acetyl-Cystein):

NAC fungiert als Vorläufer von Glutathion (Glutathion trägt dazu bei, den Alterungsprozess zu verlangsamen und das Immunsystem zu stärken, indem es freie Radikale neutralisiert und so oxidativen Stress reduziert), dem wichtigsten Antioxidans des Körpers.

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum der Glutathionspiegel des Körpers erschöpft sein kann, darunter schlechte Ernährung, chronische Krankheiten, Infektionen und ständiger Stress.

GlyNAC hat in der Humanforschung gezeigt, dass es verschiedene Aspekte des Alterns umkehren kann.

– Korrigiert Defizite bei der mitochondrialen Brennstoffoxidation
– Senkt den Nüchternblutzucker und verbessert die Insulinresistenz (59 %)
– Kehrt entzündliche Serumfaktoren um (senkt IL-6, erhöht IL-10)
– Erhöht die Konzentration der roten Blutkörperchen um 200%.
– Verbessert die Kognition
– Verbessert den oxidativen Stress und den Glutathionmangel
– Verhindert den Muskelabbau

Hier sind die Forschungsergebnisse, sehen Sie selbst nach: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8002905/

Natürliche Wege, um das Glutathion Ihres Fellkindes zu erhöhen:

– Rinderleber
– Rindfleisch, Fisch, Geflügel und Eier
– Kreuzblütler-Gemüse, z. B. Brokkoli-Sprossen
– Lebensmittel, die Vitamin C und E enthalten
– Lebensmittel mit Selen hinzufügen -> z.B. Organfleisch
– Mariendistel (oben ausführlich erwähnt)
– Kurkuma (siehe Meriva Curcumin, siehe oben)
Ergänzungsmittel für Ihren Hund, die die Glutathionproduktion fördern:
– SAMe (S-Adensoylmethionin) wird vom Körper aus einer essentiellen Aminosäure namens Methionin gebildet. Durch chemische Prozesse im Körper wird SAM-e in Glutathion umgewandelt, das bekanntermaßen eine entgiftende und antioxidative Wirkung auf die Leber hat. Es kann in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden.
– NAC (N-Acetyl-Cystein) hilft, den Glutathionspiegel im Blut und in der Leber Ihres Hundes zu erhöhen.

Befürchten Sie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung?

Bauchspeicheldrüsenentzündungen werden oft auf fettreiche Ernährung zurückgeführt (was wissenschaftlich nicht belegt ist) oder darauf, dass Hunde in den Abfall gelangen.

Es gibt jedoch viele Gründe für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, und in vielen Fällen wird die Krankheit sogar fehldiagnostiziert.

Tierhalter glauben vielleicht, dass mit zunehmendem Alter eine Reduzierung des Fettanteils in der Nahrung erforderlich ist, weil ihr Hund das Fett nicht mehr so gut vertragen kann und Durchfall bekommt oder kürzlich an Pankreatitis erkrankt ist.

Das ist nicht unbedingt richtig.

Das Hauptaugenmerk sollte auf der Wiederherstellung der Gallenproduktion und des Gallenflusses liegen, die mit zunehmendem Alter langsam werden oder stagnieren.

Tatsächlich könnte eine fettarme Ernährung der metabolischen Gesundheit Ihres Hundes schaden.

Das liegt daran, dass der Körper bei einer Fettreduzierung oder einer fettarmen Ernährung nicht in der Lage ist, andere Makronährstoffe effizient zu verwerten.

Das Fett in der Nahrung ist notwendig, da es eine langsame und gleichmäßige Freisetzung von Energie ermöglicht, die für die Gesundheit des Stoffwechsels unerlässlich ist!

Es kommt auf die Menge und die Art des zugesetzten Fetts an und nicht auf das Fett selbst.

So sind beispielsweise Öle aus Samen oder Pflanzen stark verarbeitet und desodoriert, da diese viel schneller oxidieren und daher als geschädigte Fette gelten, die Entzündungen hervorrufen, was zu Pankreatitis führen kann.

Achten Sie darauf, dass die von Ihnen gefütterte Nahrung Fette tierischen Ursprungs enthält.

Ranziges, minderwertiges Fischöl ist ein weiteres Problem. Ich persönlich verwende kein Fischöl mehr, das für Haustiere entwickelt wurde, weil ich weiß, dass die Qualität schlechter ist als die des Fischöls, das für Menschen auf dem Markt ist. Wenn man bedenkt, dass 70 % der Fischöle für den menschlichen Verzehr bereits ranzig sind, wenn sie in die Regale kommen, habe ich wenig Hoffnung für Omega-3-Öle, die für die Heimtierbranche entwickelt werden.

Es ist besser, fetten und omega-3-reichen Fisch zu füttern.

Das endokrine System ist überwiegend fettbasiert, und eine Verringerung des Fettgehalts wirkt sich negativ auf die Hormonproduktion und -regulierung aus, weshalb es wichtig ist, tierische Fette zu füttern.

Denken Sie immer daran, dass das Alter KEINE Krankheit ist!

Altern ist ein normaler und natürlicher Prozess, und obwohl du das Altern nicht rückgängig machen kannst, kannst du einige der Symptome, die damit einhergehen, effektiv umkehren und deinem Hund helfen, sein Leben zu verlängern und ihn fit und gesund zu halten.

Autor: Franziska Gloeckner

Das richtige Halsband für den Hund

Das richtige Halsband für den Hund

Ein Hundehalsband gehört wie eine Leine zur Standardausstattung in einem Hundehaushalt.

Aber natürlich ist ein Halsband nicht gleich Halsband – es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen und Materialien, und nicht jedes Halsband passt zu jedem Hund, auch wenn es erstmal so aussieht.
Die Verwendung von schlecht sitzenden Halsbändern kann Ihrem Hund schaden:
Der Hals eines Hundes ist eine empfindliche Region und sollte daher nicht zu stark belastet werden. Die Folgen der häufigen Verwendung von schlecht sitzenden Halsbändern sind gesundheitliche Probleme wie:

– Kehlkopfentzündung
– Schäden an der Wirbelsäule
– Schädigung der Luftröhre, Husten oder chronisches Rasseln
– Zu hoher Blutdruck
– Erhöhter Augeninnendruck

Im Halsbereich eines Hundes befinden sich der Kehlkopf, die Schilddrüse, die Luftröhre und die großen Halsgefäße.
Wenn Sie ein Halsband für Ihren Hund kaufen, sollten Sie dies berücksichtigen!

Die Faustregel beim Kauf eines Halsbandes lautet:

Je breiter das Halsband ist, desto weniger Druck wird auf einen einzelnen Teil des Halses ausgeübt, da der Druck besser verteilt wird.
Achten Sie auf die Qualität – das Halsband sollte nicht zu schwer und nicht zu hart sein.

Es sollte gut am Hals Ihres Hundes sitzen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das Halsband weich genug ist, legen Sie sich das Halsband selbst um den Hals und probieren Sie es aus.
Überprüfen Sie die Qualität des Verschlusses sowie aller Metall- und Kunststoffteile des Halsbandes!

Die meisten Hersteller hochwertiger Halsbaender können Ihnen Informationen über die Bruchlast der Metallteile geben.

Die Metall- oder Kunststoffteile des Hundehalsbandes müssen stark genug für das Gewicht des Hundes sein.

Die Bruchlast sollte ungefaehr das 3- oder 4-fache des Gewichts Ihres Hundes betragen.

Bei den Halsbändern mit Sattlerschnallen, Dornschnallen etc. sollten Sie darauf achten, dass sich der Befestigungsring (D Ring) für den Karabiner der Leine direkt neben der Schnalle befindet.
Es gibt Halsbänder, bei denen sich der Befestigungsring auf der gegenueberliegenden Seite der Schnalle befindet. Wenn der Hund an der Leine zieht, drückt jedoch nicht nur das Halsband selbst auf den Kehlkopf, sondern die Schnalle verursacht zusätzlich unangenehmen Druck, welcher auf Dauer gesundheitliche Probleme verursachen kann.

Bei rundgenähten Halsbändern ist Vorsicht bei der Auswahl des Halsbandes geboten.

Da das Halsband duenner ist und die Fläche, auf die der Druck beim Ziehen an der Leine ausgeübt wird kleiner ist schneidet diese Art des Halsbandes mehr in den Hals Ihres Hundes ein.

Überlegen Sie also bitte genau, ob diese Art von Halsband wirklich etwas für Ihren Hund ist.

Wir empfehlen diese Art von Halsband nur Hundebesitzern, deren Hund gut trainiert ist, an der Leine zu gehen, ohne zu ziehen.

Bei einem gut sitzenden Halsband sollten Sie in der Lage sein, 2 Finger übereinander zwischen Halsband und Hals des Hundes zu stecken.

Materialien für Halsbänder:
– Leder: ist robust und langlebig und angenehm zu tragen.

– Biothane: ist leicht zu reinigen, flexibel und langlebig.

– Nylon: Nur hochwertige Nylonhalsbänder sind zu empfehlen. Wenn Sie ein Nylonhalsband verwenden möchten, achten Sie auf doppellagige Produkte. Sehr weiche und glatte Nylonhalsbänder können sich im Laufe der Zeit und bei Gebrauch ausdehnen.

– Stoffhalsbänder: Achten Sie darauf, dass die Halsbänder nicht nur aus Stoff bestehen, sondern dass sie immer mit einem zugfesten Material gefüttert sind.

Text: Nina Broda

Candida (Darmpilz) – Ein komplexes Krankheitsbild

Candida (Darmpilz) – Ein komplexes Krankheitsbild

Candida oder auch Hefepilze im Darm

In diesem Beitrag möchten wir Euch ein wenig über eine echt doofe Erkrankung schreiben von der Ares, den Ihr auf dem Beitragsfoto seht, gerade betroffen ist.

Es geht um Darmpilze, Hefepilze oder im Fachbereich auch Candida genannt.

Ares ist jetzt in einem schon stolzen Rotti Alter von 10,5 Jahren und eigentlich bis auf ein paar Kleinigkeiten sein Leben lang Gesund gewesen.

Ares wird von klein auf eigentlich sehr unkonventionell gefüttert. Er bekommt frisches Fleisch, dazu gekochte Kartoffeln oder Nudeln oder Reis. Gemüse und Obst von allem was er mag ( sein Favorit ist Gurke oder Eisbergsalat ) und wenn wir z.b. Eintopf vom Mittag übrig haben oder andere Dinge wie z.b. Soße etc. auch das. Er liebt Pommes von McDonald’s, Pizzakante oder auch Döner.

Mit Industriefutter, egal ob trocken oder feucht, kommt er gesundheitlich gar nicht zurecht. Wir haben viele Sorten ausprobiert, egal ob teuer oder günstig, jedesmal und bei jedem Futter konnten wir zuschauen wie das Fell von Ares schlechter wurde, der Glanz in den Augen verloren ging und sein Verhalten sich veränderte.

Nun, in seinem stolzen Alter, fing Ares an sich die Vorderläufe zu knibbeln und sich sehr häufig den After leckte, was wir so gar nicht von ihm kannten.

Wir waren am überlegen was wir machen um dieses Verhalten zu beenden und ihm Erleichterung zu verschaffen. Zum Tierarzt und ein großes Blutbild anfertigen lassen ( die letzten waren immer top positiv oder gleich eine Wurmkur holen ( bislang wurden wir von unserem Tierarzt immer gefragt wofür wir eine Wurmkur wollen, bei solch einem Darm haben Würmer keine Chance ) oder erstmal ein Darmscreening.

Wir entschieden uns für Letzteres.

Drei Tage Kot sammeln, Röhrchen einschicken und auf das Ergebnis warten.

 

Das Labor war echt super und schnell. Donnerstag Morgen gingen die Proben zur Post und Montags drauf kam das Ergebnis per Mail.

Ergebnis durchgelesen und mit der lieben Katrin Mugalla von der Praxis Mugalla telefoniert und alles durchgesprochen.

Wie Ihr selber sehen könnt im Großen und Ganzen für einen Rottweiler in dem Alter und unsere doch unkomplizierte Fütterung ein echt super toller Befund.

Nur halt dieser bescheidene Darmpilz der das Unwohlsein bei Ares ausgelöst hat.

Was tun ?

Wir haben uns mit Katrin Mugalla besprochen und entschieden das wir das Futter von Ares die nächste Zeit ein wenig umstellen und den Bereich Kohlehydrate und Zucker komplett aus seinem Futter entfernen und Ares nur noch mit Fleisch und Gemüse füttern denn die Nahrung dieses Pilzes sind Kohlehydrate und Zucker.

Wir werden schauen wie dieser Weg sich auf das Gesundheitsbild von Ares auswirkt und berichten.

Hier nun noch ein paar „technische Details“ zu diesem Darmpilz:

Hefepilze sind einzellige Mikroorganismen, die sich durch Sprossung oder Spaltung vermehren. Als Energiequelle nutzen sie verschiedene Zuckerarten wie etwa Glucose, Fructose oder Sucrose. Die optimale Umgebung für diese Pilzart bietet ein neutraler oder leicht saurer pH-Wert. Zu den Hefepilzen, die Hunde häufig befallen, gehören Candida albicans und Malassezia furfur.

Malassezia furfur ist auch bei gesunden Hunden und Menschen auf dem Körper zu finden. Nimmt seine Präsenz jedoch Überhand, so kann der Pilz zu gesundheitlichen Problemen führen: Bekannt sind Malassezien vor allem für die Ohrentzündungen, die sie hervorrufen können.

Candida sind kleine, rundlich-ovale Strukturen von 4-8 µm Durchmesser, die auf Haut und Schleimhäuten zu finden sind. Sie sind – wie auch Malassezien – Saprophyten, d.h. sie kommen natürlich auf und in (Hunde-)Körpern vor, können bei einem Ungleichgewicht jedoch Krankheiten auslösen. Durch die Pilzart Candida kann es unter anderem zu Candida-Mykosen oder Candidiasis kommen. Betroffen ist dabei meist der Rachenraum, aber auch Speiseröhre und Magen können befallen sein. Eine Infektion mit Candida führt deshalb meist zu Darmerkrankungen mit Durchfall sowie Blähungen oder Infektionen des Urogenitaltrakts (Harn- und Geschlechtsorgane).

Hitzetod – Das richtige Vorgehen bei Hunden im überhitzten Auto

Hitzetod – Das richtige Vorgehen bei Hunden im überhitzten Auto

Werden Hunde in der warmen Jahreszeit im Auto zurückgelassen, droht ihnen schon nach kurzer Zeit der Hitzetod. Innerhalb weniger Minuten können die Temperaturen im Fahrzeug auf bis zu 80 °C ansteigen.

Diese Punkte müssen aufmerksame Passanten aus rechtlicher Sicht beachten, wenn sie Hunde auf eigene Faust befreien wollen.

Als Faustregel gilt: Bei direkter Sonneneinstrahlung heizt sich der Autoinnenraum pro Minute um ein Grad auf – bereits bei einer Aussentemperatur von 30 °C sind Werte bis zu 80 °C in kurzer Zeit erreicht.

Auch ein offener Fensterspalt ändert daran nichts.

Der geringe Luftraum im Auto macht dem Tier die Wärmeabgabe durch Hecheln unmöglich.

Bei fortschreitender Hitzebelastung kann ein Hund den Hitzetod durch Kreislaufzusammenbruch erleiden.

Pro Jahr werden rund ein Dutzend Hundehalter wegen Zurücklassens von Hunden im überhitzten Auto verurteilt, zum Teil zu Strafen von mehreren hundert bis zu mehr als tausend Franken.

Richtiges Vorgehen

  • Bei einer Befreiungsaktion sollten immer folgende Grundsätze beachtet werden – so haben Passanten aus rechtlicher Sicht nichts zu befürchten:
  • Seid Ihr in einem Einkaufszentrum oder auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes, lasst sofort die Autonummer ausrufen, um den Besitzer des Hundes und des Autos möglichst schnell zu finden.
  • Ist der Besitzer unauffindbar, alarmiert sofort die Polizei und einen Tierarzt.
  • Schlagt die Autoscheibe erst ein, wenn die Polizei nicht rechtzeitig oder gar nicht erscheint – oder Ihr seht, dass ein dringender Notfall vorliegt.
  • Alarmzeichen sind verstärktes Hecheln, Herumspringen im Fahrzeug, lautes Jaulen oder Winseln, aber auch Mattigkeit, Apathie und Bewusstlosigkeit.
  • Legt den befreiten Hund in den Schatten und befeuchtet Körper und Beine mit nassen, kühlen Tüchern, benetzt die Maulhöhle mit kaltem Wasser. Überlasst bitte die weitere Behandlung einem Tierarzt.
  • Erstellt zu Eurer eigenen Absicherung ein Protokoll über den Ablauf der Aktion, ergänzt durch Handyfotos oder -filme. Über die Rettungsaktion verärgerte Tierhalterinnen oder Tierhalter könnten eine Schadenersatzforderung für die beschädigte Autoscheibe stellen.
Vorsicht vor dem Riesen-Bärenklau

Vorsicht vor dem Riesen-Bärenklau

Was der Frühling nicht sät, kann der Sommer nicht reifen, der Herbst nicht ernten und der Winter nicht genießen

Johann Gottfried von Herder

Leider gibt es unter den vielen wunderschönen Pflanzen welche uns die Natur immer wieder schenkt auch die, welche trotz ihrer Schönheit nicht so gesund für Mensch und Tier sind.

Zu diesen gehört der Riesen-Bärenklau

Der Riesen-Bärenklau, auch Herkulesstaude genannt, stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und wurde vermutlich um 1895 in unserer Gegend angepflanzt.

Die sehr schöne und bis zu 3 Meter hohe Pflanze bringt ein sehr hohes gesundheitliches Risiko für Mensch und Tier mit sich. 

Aufgrund ihrer ansprechenden Optik wurde/wird die Pflanze häufig in Parks und Gärten zu Dekorationszwecken angepflanzt. Einen wirklichen Nutzen hat sie heute laut div. Internetquellen nich.

Der Riesen-Bärenklau ist eine zwei- oder mehrjährige Pflanze und bildet photosensibilisierende Substanzen, die in Kombination mit Sonnenlicht phototoxisch wirken. Das bedeutet, wer mit dieser Pflanze in Berührung kommt muß mit schmerzhaften Quaddeln und schweren Verbrennungserscheinungen rechnen.

Das hinterhältige daran ist, daß diese Symptome erst auftreten sobald ihr oder euer Hund mit Sonnenlicht in Kontakt geratet.

 

Erste Hilfe und Sofortmaßnahmen

Solltet Ihr gemerkt haben das euer Hund oder sogar ihr selber Kontakt mit einem Riesen-Bärenklau gehabt habt brecht bitte als erstes sofort euren Spaziergang ab.

Als Erste Hilfe Maßnahme empfiehlt es sich also sich in den Schatten zu begeben und die betroffene Stelle gut mit Wasser und Seife zu reinigen.

Wie so oft ist bei Kindern und alten Menschen besondere Vorsicht angebracht da diese oftmals stärker auf das Gift reagieren.

Auch Hunde sind davon betroffen!

Danach sollte man direkt einen Arzt oder Tierarzt aufsuchen, damit die betroffenen Stellen weiter behandelt und beobachtet werden können.

Sollte Ihr oder euer Hund in Kontakt mit einem Bärenklau kommen, handelt es sich immer um einen Notfall! Kontaktiert umgehend einen Arzt oder für euren Hund natürlich einen Tierarzt. Je rascher die Erstbehandlung erfolgt umso eher können langwierige Folgeerkrankungen vermieden werden.

Zuerst treten brennende und juckende Rötungen auf. Nach kurzer Zeit entzündet sich die Haut und führt zu Juckreiz, Rötungen und Blasenbildungen.  

Diese Hautreizungen beziehungsweise Blasen können wochenlang anhaltende nässende Wunden verursachen und anhaltende Pigmentveränderungen verursachen. Auch Fieber, Schweißausbrüche und Kreislaufschocks können die Folge des Umgangs mit der Pflanze sein.