Ich grübel gerade so auf meiner Hundedecke: Das Verbot des Schutzhundesports in Österreich 

Ich grübel gerade so auf meiner Hundedecke: Das Verbot des Schutzhundesports in Österreich 

Ich bin Ares, und wenn ich könnte, würde ich meine Gedanken selbst in die Tasten hauen. Stattdessen muss ich meinem Menschen vertrauen, dass er meine Stimme richtig wiedergibt. Die Welt da draußen tobt gerade, weil in Österreich der private Schutzhundesport verboten wurde – ein Verbot, das auf Beißvorfälle zurückgeführt wird. Die Hundesportler laufen Sturm, bellen lautstark, dass meine Hundekumpels, die so ausgebildeten Hunde, gehorsamer, kontrollierter, ja geradezu vorbildlich seien. Aber ich, Ares, frage mich: Was stimmt hier eigentlich? Und wem nützt das Ganze? 

Ich bin kein Schoßhündchen, das hat jeder Blick auf meine kräftigen Schultern und meine wachen Augen klar gemacht. Meine Rasse wurde einst für Arbeit gezüchtet – Schutz, Hüten, Lasten ziehen. Heute bin ich oft ein Familienhund, aber meine Gene flüstern mir immer noch zu, dass ich etwas tun will, dass ich gefordert werden möchte. Der Schutzhundesport, sagen die Befürworter, sei genau das: eine Möglichkeit, meine Triebe zu kanalisieren, mich auszulasten, mich gehorsam zu machen. Sie werfen mit Argumenten um sich: Ein Schutzhund beißt nur auf Kommando, lässt auf Kommando los, ist ein Meisterwerk an Disziplin. Aber ich frage mich, während ich auf meinem Platz liege und die Menschen streiten höre: Ist das wirklich so? Oder erzählen sie sich das nur, um ihr Gewissen zu beruhigen? 

Schauen wir uns die Sache mal an, mit einem klaren Blick – so wie ich eine Fährte schnüffele. In Österreich hat man das Verbot mit Beißvorfällen begründet. Laut Berichten, etwa von planethund.com (vom 6. Februar 2024), stand der Gebrauchshundesport kurz vor einem Totalverbot, angeheizt durch Medien wie die Krone und Tierschutzkampagnen. Die neue Verordnung, erlassen von Minister Johannes Rauch, verbietet Privatpersonen, uns Hunde auf Angriffe gegen Menschen zu trainieren. Die Hundesportler schreien auf: „Das ist ein Angriff auf unsere Freiheit, auf unsere Tradition!“ Aber ich frage mich: Wie viele Beißvorfälle kamen wirklich von den Sporthunden? Die Datenlage ist dünn wie ein abgekauter Knochen. Studien, die das eindeutig belegen, finde ich nicht – weder in Österreich noch anderswo. Eine breit angelegte Untersuchung aus Deutschland (z. B. die Tierschutz-Hundeverordnung von 2023) erwähnt Beißvorfälle nicht spezifisch im Kontext von Schutzhunden. Es scheint, als ob die Politik hier eher auf Emotionen und Schlagzeilen reagiert als auf Fakten. 

Die Szene behauptet, wir seien gehorsamer. Ein Artikel von mydog365.de betont, dass ein Schutzhund über den Beutetrieb arbeitet, nicht über Aggression. Der Schutzarm sei ihr Spielzeug, der Helfer unser Spielkamerad. Klingt schön, oder? Aber ich bin kein Dummkopf. Wenn ich lerne, in einen Arm zu beißen – auch wenn es „nur“ ein Spiel ist –, wie sicher ist das für den Alltag? Ein Experte wie Udo Gansloßer, zitiert auf NDR.de (2019), sagt etwas, das mir zu denken gibt: Schutzhundesport macht uns zu „Aggressionsjunkies“. Mit der Zeit brauche es immer weniger, um uns zum Beißen zu bringen. Ist das Gehorsam? Oder ist das eine tickende Zeitbombe, die irgendwann ein Kind mit einem Stock in der Hand nicht mehr vom Helfer im Anzug unterscheiden kann? 

Ich denke an meine Artgenossen, die keine Sporthunde sind. Manche von ihnen beißen aus Angst, aus Stress, aus schlechter Erziehung. Laut einer Studie der Universität Bristol (2021) hängen Beißvorfälle oft mit mangelnder Sozialisierung und Haltungsbedingungen zusammen – nicht mit Sport. Aber die Politik greift lieber nach dem Schutzhundesport, weil er sichtbar ist, weil er laut ist, weil er Bilder von uns mit gefletschten Zähnen liefert. Illegaler Welpenhandel? Vernachlässigte Hunde in Hinterhöfen? Das bleibt unbeachtet. Der ÖKV (planethund.com, 28. Februar 2025) hat recht, wenn er sagt: „Das hat nichts mit echtem Tierschutz zu tun.“ Doch ich frage mich auch: Wie viel Tierschutz steckt in einem Sport, der mich dazu bringt, auf Kommando zuzubeißen? 

Die Hundesportler sagen, ohne den Sport verlieren wir unsere Aufgabe, unsere Bestimmung. Vielleicht haben sie nicht ganz unrecht. Ich spüre ja selbst, wie gut es tut, wenn mein Kopf und mein Körper arbeiten dürfen. Aber muss das wirklich Schutzdienst sein? Fährtenarbeit, Unterordnung, sogar Rettungshundetraining – das fordert mich genauso, ohne dass ich lernen muss, meine Zähne in etwas zu schlagen. Der VGT (vgt.at, 30. November 2023) meint, Schutzhundetraining mache uns zu Waffen. Ich will keine Waffe sein. Ich will ein Partner sein. 

Am Ende liege ich hier und kaue auf meinen Gedanken herum. Das Verbot mag überhastet sein, schlecht begründet, ein Schlag ins Gesicht für die, die ihre Hunde mit Herz und Verstand ausbilden. Aber die Szene muss sich auch fragen: Ist dieser Sport wirklich so harmlos, wie sie behaupten? Oder nutzen Sie euch Hunde manchmal nur, um ihre eigenen Ängste zu bändigen, ihre Macht zu zeigen? Ich habe keine Antwort. Ich bin nur ein Rottweiler. Aber ich hoffe, ihr Menschen denkt mal richtig nach – für mich, für uns alle. 

Hinnerks Osterwunsch: Ein starkes Halsband für einen starken Charakter

Hinnerks Osterwunsch: Ein starkes Halsband für einen starken Charakter

Hallo ihr Lieben,

in diesem Beitrag ich euch Hinnerk vor – einen beeindruckenden Rottweiler-Rüden, der ein treuer Begleiter für die richtigen Menschen sein kann. 💛🐶

Hinnerk kam als Sicherstellung ins Tierheim, und seitdem hat er einiges durchgemacht. Doch wer ihn kennt, weiß: Er ist ein echter Kumpeltyp! Kuscheln? Immer gerne! Befehle befolgen? Mit Begeisterung! Er möchte seinen Menschen gefallen und zeigt sich im Training aufmerksam und lernwillig.

Aber Hinnerk ist kein Hund für jedermann. Er braucht klare Strukturen, Regeln und Menschen, die ihm konsequent, aber fair zeigen, wo sein Platz ist. Er ist kein Hund, der viele verschiedene Menschen um sich herum braucht – er sucht sich seine Bezugsperson(en) aus und bleibt ihnen treu. Doch genau da liegt auch seine Herausforderung: Er neigt dazu, seine Menschen abzuschirmen und besitzt ein ausgeprägtes Beutefangverhalten. Bewegungsreize – egal ob Mensch, Hund, Fahrrad oder Auto – können ihn in seinen Trieb versetzen. Das ist kein Verhalten, das man ignorieren darf, sondern eines, mit dem gearbeitet werden muss.

Im Tierheim bekommt er genau dieses Training. Er trägt einen Maulkorb, den er problemlos akzeptiert, und seine Leinenführigkeit verbessert sich mit jeder ruhigen Umgebung, in der er sich auf seinen Menschen konzentrieren kann. Doch Hinnerk ist und bleibt ein Hund, der eine klare Führung und erfahrene Halter braucht – Menschen, die bereit sind, an seiner Seite zu stehen und mit ihm zu arbeiten.

Und genau für diese Arbeit wünscht sich Hinnerk zu Ostern ein stabiles Lederhalsband mit Schnalle in L oder XL – ein Zeichen seiner Stärke, aber auch seiner Bereitschaft, sich auf seinen Menschen zu verlassen.

Wenn ihr ihm diesen Wunsch erfüllen möchtet, schickt sein Osterwunder bitte an:

📬 Tierheim Arche Noah
Rodendamm 10
28816 Stuhr

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Hinnerk nicht nur einen starken Charakter hat – sondern auch das passende Halsband dazu! 🐾💛

Wenn Ihr mehr über Hinnerk erfahren möchtet dann könnt Ihr das hier: https://tierheim-arche-noah.bmtev.de/tiervermittlung/gro%C3%9Fe-hunde-3/hinnerk-224.html

Euer Ares 🐾

Hinnerks Wunsch wurde von Mücke und Familie erfüllt. Ganz lieben Dank dafür.

Für eine Powerhündin wie Lucy: Ein Bett, das sie zur Ruhe kommen lässt

Für eine Powerhündin wie Lucy: Ein Bett, das sie zur Ruhe kommen lässt

Hallo ihr Lieben,

hier möchte ich euch Lucy vorstellen – eine lebensfrohe, energiegeladene Rottweiler-Hündin, die die Welt entdecken und lernen möchte! 🐶✨

Lucy ist noch jung und hat in ihrem bisherigen Leben nicht allzu viel kennenlernen dürfen. Doch sie holt das jetzt mit Begeisterung nach! Mit klugem Köpfchen und voller Motivation nimmt sie jede Lektion an, die ihr beigebracht wird. Dabei ist sie ein echtes Arbeitstier – voller Tatendrang, immer in Bewegung und stets bereit für die nächste Herausforderung.

Doch genau das ist auch ihr größtes Thema: Wenn Lucy einmal hochfährt, fällt es ihr schwer, wieder runterzukommen. Spielen? Super! Toben? Immer gerne! Aber danach in den Ruhemodus schalten? Da braucht sie die Unterstützung ihrer Menschen. Und genau deshalb hat sie dieses Jahr einen besonderen Osterwunsch:

🛏 Ein orthopädisches Hundebett in L oder XL – ein Platz, der ihr hilft, zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.

Lucy wäre niemals glücklich als Couchpotato – dafür ist sie viel zu aktiv und arbeitsfreudig. Doch genauso wichtig wie Bewegung ist auch die Regeneration! Ein passendes Bett, das ihre Gelenke schont und ihr signalisiert: Hier darfst du dich ausruhen, wäre für sie ein riesiges Geschenk.

Wenn ihr Lucy dabei helfen möchtet, ihren eigenen Ruheort zu bekommen, schickt ihr Osterwunder bitte an:

📬 Tierheim Arche Noah
Rodendamm 10
28816 Stuhr

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Lucy nicht nur lernt, wie schön es ist, sich zu bewegen – sondern auch, wie wohltuend es sein kann, zur Ruhe zu kommen. 💛🐾

Wenn Ihr mehr über Lucy erfahren möchtet dann hier: https://tierheim-arche-noah.bmtev.de/tiervermittlung/gro%C3%9Fe-hunde-3/lucy-241.html

Euer Ares 🐾

Osterwunsch für Baymax: Ein Snackpaket für einen besonderen Kerl

Osterwunsch für Baymax: Ein Snackpaket für einen besonderen Kerl

Hey ihr Lieben,

heute möchte ich euch Baymax vorstellen – einen Hund, der auf den ersten Blick vielleicht unnahbar wirkt, aber in Wirklichkeit einfach nur seinen eigenen Kopf hat. 🐾💛

Baymax kam am 4. Oktober 2020 ins Tierheim – ein Tag, der für ihn alles veränderte. Er wusste nicht, warum er hier war. Seine Familie weinte, als sie ihn abgab, und er weinte mit. Nächtelang. Er zog sich zurück, verbarrikadierte sich in seinem Zimmer und wollte nichts mit den Menschen zu tun haben. Vertrauen? Fehlanzeige.

Doch mit der Zeit begann er, seine Pfleger wahrzunehmen. Erst vorsichtig, dann etwas offener – aber nur bei wenigen auserwählten Menschen. Baymax ist kein Hund, der jedem freudig entgegenschwanzelt. Er entscheidet selbst, wer in sein „Freundebuch“ kommt. Die anderen? Die hält er mit starrem Blick und imposanter Haltung auf Abstand.

Aber hinter der Fassade steckt ein cleverer Kerl! 🧠🐶 Bei seinen Bezugspersonen ist er aufmerksam, liebt gemeinsame Spaziergänge und beherrscht eine Menge Tricks – von Sitz und Platz bis hin zum Türöffnen (man weiß ja nie, wann man sich mal selbst befreien muss! 😆). Mit Artgenossen versteht er sich super und genießt die Gesellschaft anderer Hunde.

Was Baymax jedoch braucht, ist Sicherheit. Klare Kommunikation. Menschen, die ihn verstehen und ihn anleiten, ohne Druck, aber mit Konsequenz. Er wird nie der Schmusebär sein, der sich bedingungslos jedem in die Arme wirft – aber für die richtigen Menschen wird er ein großartiger Begleiter sein.

Und auch Baymax hat einen Osterwunsch: Ein Snackpaket mit Rinderohren (mit Fell!) und gepufften Rindernasen, dazu Hanfpulver zur Unterstützung seiner inneren Balance. 🦴✨

Wenn ihr Baymax eine Freude machen wollt, schickt ihm doch eine kleine Osterüberraschung an:

📬 Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.
Tierhafen
Wiesenfeld 4
34385 Bad Karlshafen

Mehr Informationen zu Baymax findet Ihr hier: https://tierhafen.bmt-tierschutz.de/tiervermittlung/hunde-17/baymax-21.html

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Baymax‘ Osterfest nicht nur aus Stöckchen-Schreddern besteht, sondern auch ein paar besondere Leckereien für ihn bereithält! 🍖🐾

Euer Ares 🐾

Hinnerks Wunsch wurde von Mücke und Familie erfüllt. Ganz lieben Dank dafür.

Ares’ Blick aufs Leben: Weniger Mitnehmen, mehr Hund sein

Ares’ Blick aufs Leben: Weniger Mitnehmen, mehr Hund sein

Hallo, ihr bellenden Kumpels da draußen (und ihr Menschen, die vielleicht mitlesen)! Gerade bin ich mit ihnen auf einer Fahrradtour – die Sonne scheint, der Wind weht mir um die Schnauze, und ich fahre im Fahrradanhänger mit, während sie pedalieren. Ich finds super toll und spannend, die Welt so zu erkunden! Aber wisst ihr, was ich daran echt klasse finde? Meine Zweibeiner achten immer darauf, dass es für mich nicht zu aufregend wird. Wir machen Pausen, wenn ich hecheln muss, und sie nehmen nur Wege, wo ich es nicht so rüttelt. Schon früher war das so – sie haben immer aufgepasst, dass mein Leben nicht zu turbulent wird. Zum Einkaufen oder so musste ich nie mit, und dafür bin ich echt dankbar. Aber ich hör immer wieder von euch anderen Hunden, wie ihr durch Supermärkte, Baumärkte oder Stadtfeste gezerrt werdet, und ich denk mir: „Wuff, das muss ich mal ansprechen!“ Also, schnüffelt mit mir durch meine Gedanken – das ist für euch, meine Hundekumpels, damit ihr mal drüber nachdenkt, was wir eigentlich wollen. 

Ich bin kein Rucksack auf vier Pfoten 

Meine Menschen machen das nicht, aber ich hör von euch: Manche Zweibeiner nehmen euch überall mit, als wärt ihr ein Accessoire! Stellt euch vor – der Baumarkt. Grelle Lichter, laute Sägen, komische Gerüche nach Metall und Farbe. Da rutschen eure Pfoten auf dem Boden, und überall laufen Menschen mit Karren herum. Ihr sollt da ruhig stehen und brav gucken? Ich bin ein Rottweiler, kein Staubsauger, den man durch die Gänge zieht! Und ich wette, ihr Schäferhunde, Labradore oder sogar ihr kleinen Terrier da draußen – ihr findet das auch nicht witzig. 

Oder so ein Familientreffen bei den Menschen-Verwandten. Kinder schreien, irgendwas fällt ständig runter, und die Musik dröhnt so laut, dass eure empfindlichen Ohren zucken. Ihr sollt euch in die Ecke legen und unsichtbar sein? Ich sag: Vergesst es! Ich bin groß, stark und hab einen Beschützerinstinkt – ich will nicht zwischen Beinen eingeklemmt sein, während die Zweibeiner über langweiligen Klatsch reden. Ihr doch auch nicht, oder, Kumpels? 

Wie sich das für uns anfühlt 

Stellt euch einen Samstag vor, wie die Menschen ihn haben. Sie gehen zur Post, geben ein Paket ab, dann in die volle Innenstadt, um irgendwas zu kaufen, und danach zur Bank. Meine Menschen lassen mich zu Hause, aber ich hör von euch: Ihr müsst mit! Das heißt: erst im Auto warten, während die Sonne das Ding in einen Backofen verwandelt. Selbst mit offenen Fenstern wird’s heiß, und ihr hechelt wie verrückt. Dann durch die Stadt – Autos hupen, Leute schieben ihre Taschen an euch vorbei, und ihr könnt nicht mal richtig schnüffeln, weil’s so eng ist. Meine Ohren sind empfindlich, mein Körper ist nicht für Gedränge gemacht – und ich wette, euch geht’s genauso, egal ob groß oder klein! 

Oder wenn die Zweibeiner Freunde besuchen: Die Terrasse ist klein, eure Leine kurz, und drinnen lachen sie laut und spielen Musik. Ihr liegt da wie angebundene Kartoffelsäcke, dürft euch nicht rühren und müsst das Chaos aushalten, während sie ihren Wein schlürfen. Ich bin ein Rottweiler, kein Teppich! Ich will rennen, schnüffeln, meine Menschen bewachen – nicht angeleint rumsitzen. Ihr anderen Hunde – fühlt ihr euch da nicht auch wie Möbelstücke statt wie richtige Kumpels? 

Und dann diese kleinen Sachen: Die Menschen gehen zur Apotheke oder in die Reinigung. Ihr steht draußen, angebunden an einen Pfahl, während fremde Leute vorbeilaufen und Autos Lärm machen. Ich bin groß, ich falle auf – manche gucken mich an, als wär ich ein Monster. Ich denk mir: „Lasst mich doch zu Hause, da kann ich meinen Knochen kauen!“ Ihr kleinen Hunde habt’s vielleicht leichter, aber ich wette, ihr findet das auch nicht toll, oder? 

Was wir Hunde wirklich wollen 

Meine Menschen wissen das, aber ich sag’s für euch anderen: Wir brauchen keine Shoppingcenter oder lauten Menschenmengen, um zu wissen, dass wir geliebt werden. Was ich will – und ihr sicher auch – sind Momente, die nur für uns sind. Ein langer Lauf durchs Feld, wo ich schnüffeln und meine Muskeln strecken kann – das ist mein Ding! Oder eine Runde Apportieren im Garten, wo ich zeigen kann, wie stark ich bin. Abends auf der Couch liegen und mich an meine Menschen kuscheln, während sie mir den Kopf kraulen – besser geht’s nicht. Wenn eure Zweibeiner den ganzen Tag rumrennen – Post, Bank, Einkaufen –, sollen sie euch doch zu Hause lassen. Da könnt ihr dösen, statt in Autos zu schwitzen. 

Klar, manchmal ist es okay, mitzukommen. Ein Spaziergang im Park mit einem Stopp im Biergarten, wo ich Platz hab und entspannen kann? Da sag ich nicht Nein. Oder ein ruhiger Markt, wo ich neben meinen Menschen herschnüffeln darf – das passt. Aber die Zweibeiner sollten sich fragen: Ist das was für uns? Nicht: Ist das easy für sie? Ich bin ein Rottweiler, kein Koffer auf Rädern – und ihr seid auch mehr als nur Begleiter, oder, Kumpels? 

Qualität schlägt Quantität, meine Freunde 

Ihr wollt doch nicht, dass eure Menschen euch wie Anhängsel behandeln, oder? Ich sag euch, was uns glücklich macht: Zeit mit ihnen, die richtig zählt. Ein Ausflug zum See, wo wir plantschen können, bis unsere Pfoten nass sind, ein Training auf dem Hundeplatz, wo wir zeigen dürfen, wie schlau wir sind, oder ein Spaziergang im Wald, wo wir jeden Busch beschnüffeln können – das ist unser Leben! Mit zur Apotheke oder zum Einkaufen zu trotten? Das ist, als würden sie uns einen alten, trockenen Keks geben statt einem saftigen Stück Fleisch. 

Ich hör manchmal: „Er macht das doch mit!“ Klar, wir sind loyal – wir laufen unseren Menschen überall hin nach, wenn sie’s wollen. Aber nur weil wir’s können, heißt das nicht, dass wir’s mögen. Wir Hunde sind gut darin, euch zu gefallen, aber ihr könnt uns auch mal ’nen Gefallen tun: Lasst uns Hund sein, nicht euer ständiger Schatten. 

Mein Fazit für euch, Kumpels 

Ich bin Ares, euer Rottweiler-Kumpel, und ich hab Glück – meine Menschen schleppen mich nicht überall mit. Gerade jetzt auf der Fahrradtour zeigen sie, wie gut sie mich kennen: Es ist spannend, aber nicht zu viel, und ich hab’s gut. Aber für euch da draußen sag ich: Ihr seid treue Freunde, Wächter, Spielgefährten. Ihr sollt kein Statist in ihrem Alltag sein. Sie sollen euch mitnehmen, wenn’s für euch passt, und euch sonst in Ruhe schnarchen lassen. Liebe heißt für mich, frei zu sein – rennen, schnüffeln, euch beschützen –, nicht an jeder Ecke dabei zu hängen. Weniger Mitnehmen, mehr Zeit für uns – das ist mein Tipp an eure Zweibeiner. Was denkt ihr, ihr Hunde da draußen? Bellt’s mir in die Kommentare – ich wedel zurück!